Baupolitik im Wandel: Barrierereduzierung ausgeschöpft und verbesserte Förderbedingungen
Das Förderprogramm zur Barrierereduzierung ist für 2026 ausgeschöpft. Gleichzeitig verbessern sich die Bedingungen für energetische Sanierungen und das Programm „Jung kauft Alt“.
Förderprogramm zur Barrierereduzierung vollständig ausgeschöpft
Das Förderprogramm „Barrierereduzierung – Investitionszuschuss“ des Bundes ist für das Jahr 2026 bereits vollständig ausgeschöpft. Rund 26.800 Wohnungen werden dennoch mit Bundesmitteln barrierearm umgebaut, wie das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen mitteilt.
Werden die Förderbedingungen für „Jung kauft Alt“ attraktiver?
Das Ministerium hat die Förderbedingungen für das Programm „Jung kauft Alt“ verbessert. Baufamilien erhalten dadurch höhere Kreditsummen und mehr Entscheidungsfreiheit bei der energetischen Sanierung von Bestandsimmobilien.
Wie reagiert die Fertighausbranche auf die Förderpolitik?
Der Bundesverband Deutscher Fertigbau fordert eine Vereinfachung der Neubauförderung. Präsident Mathias Schäfer betont zum Kabinettsbeschluss des Bundeshaushalts 2027, dass es richtig und wichtig sei, die Mittel für den Wohnungsbau zielgerichtet einzusetzen.
Was das für Baufamilien bedeutet
Baufamilien sollten sich frühzeitig über alternative Fördermöglichkeiten informieren, da das Barrierereduzierungsprogramm ausgeschöpft ist. Gleichzeitig bieten die verbesserten Konditionen bei „Jung kauft Alt“ und energetischen Sanierungen neue Chancen für den Erwerb und die Modernisierung von Bestandsimmobilien. Eine individuelle Beratung bei der KfW oder Verbraucherzentrale ist empfehlenswert.